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    FRK zu UMKBW-Urteil: Erhebliche Auswirkungen auf andere Fusionen

    Laut dem Fachverband Rundfunk- und Breitbandkommunikation wird sich das Urteil in der Unitymedia-Kabel-BW-Fusion wird sich nicht nur auf die beiden Kabelanbieter, sondern auch auf alle künftigen Fusionen auswirken. Der FRK rechnet sogar mit erheblichen Folgen.

    Für Unitymedia Kabel BW war das am Mittwoch verkündete Urteil ein harter Schlag: Das Oberlandesgericht Düsseldorf hob die Fusions-Genehmigung des Bundeskartellamts für die bereits vollzogene Zusammenlegung der beiden Kabelanbieter auf und stellt das ganze Unternehmen damit wieder auf wackelige Füße. Doch diese Entscheidung wird nicht nur für die unmittelbar Betroffenen Folgen haben, sondern auch für alle künftigen Fusionsverfahren - davon geht zumindest der Fachverband Rundfunk- und Breitbandkommunikation (FRK) aus, wie dieser am Donnerstag mitteilte.

    Wir begrüßen sehr das Urteil des OLG Düsseldorf, die Übernahme des Kabelnetzbetreibers Kabel Baden-Württemberg durch Unitymedia zu stoppen, weil es die Tatsche berücksichtigt, dass die vom Kartellamt bei der Zulassung geforderten Auflagen in der Praxis kaum erfüllt wurden", erklärte der FRK-Vorsitzende Heinz-Peter Labonte. Es habe sich mittlerweile gezeigt, dass Unitymedia seine Marktmacht zulasten der regional und lokal tätigen Mittelständler aus Handwerk und Wohnungswirtschaft ausnutze, sodass mittelständige Kabelanbieter immer häufiger aus dem Markt gedrängt würden, wie es weiter hieß.

    Für den Fachverband ist das Urteil daher ein Schritt in die richtige Richtung, dass die Interessen von unabhängigen mittelständischen Kabelnetzbetreibern künftig mehr berücksichtigt werden. "Der FRK erwartet in den kommenden Prozessen beziehungsweise bei einer Neuverhandlung der Fusion vor dem Kartellamt die Berücksichtigung dieser Erfahrungen und geht von erheblichen Auswirkungen des Gerichtsurteils auf die anstehenden Fusionsverfahren von E-Plus und O2 beziehungsweise Vodafone und Kabel Deutschland aus", wie Labonte weiter ausführte.

    Wie es im Fall von Unitymedia Kabel BW weitergeht, steht bisher noch nicht fest. Das OLG Düsseldorf hat eine Beschwerde von Seiten des Kabelanbieters nach dem Urteil nicht zugelassen. Doch das Unternehmen hat bereits angekündigt, dagegen vorgehen zu wollen. Man wolle mit "allen uns zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln an den Bundesgerichtshof wenden, um gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Düsseldorf Rechtsbeschwerde einreichen zu dürfen", so eine Konzern-Sprecherin.

    Sollten die obersten Richter das Urteil des OLG bestätigen, gibt es für Unitymedia Kabel BW zwei Optionen: Die Fusion rückgängig machen oder eine erneute Prüfung durch die Kartellwächter, die sicherlich weitere Auflagen zur Folge haben wird.

    Mit den geplanten Zusammenschlüssen von E-Plus und O2 sowie Vodafone und Kabel Deutschland kündigen sich bereits zwei weitere Verfahren an, die sich erheblich auf den deutschen Markt auswirken dürften. Sollten die Kartellwächter nun tatsächlich noch einmal nachlegen, wäre es zumindest denkbar, dass sich die Erfolgsaussichten für die beiden Übernahmen keineswegs verbessern.

    Quelle: Digitalfernsehen
    Ursprünglich wurde dieser Artikel in diesem Thema veröffentlicht: OLG hebt Kartellamtsbeschluss zu Unitymedia Kabel BW auf -
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    History HD startet noch im August erneut bei Kabel Deutschland

    History HD wird schon in Kürze erneut in den Netzen von Kabel Deutschland verfügbar sein. Der Sender war nach einer Senderumbelegung von Sky im Dezember 2012 zunächst aus dem Netz verschwunden. Nun hat man sich mit Kabel Deutschland direkt geeinigt.

    Nachdem History HD nach einer Senderumbelegung von Sky im vergangenen Dezember zunächst aus den Netzen von Kabel Deutschland geflogen war, kehrt der Sender nun wieder zurück. Wie der Netzbetreiber am Dienstag mitteilte, soll eine erneute Einspeisung von History HD bereits am kommenden Montag (26. August) starten. Empfangbar sein wird der hochauflösende Geschichtssender allerdings dann nicht wie früher über die Sky-Pakete, sondern über die Pay-TV-Programmpakete Premium HD und Premium Extra von Kabel Deutschland selbst.

    Zusätzlich zur Einspeisung von History HD konnten sich Kabel Deutschland und der Veranstalter A+E Networks Germany weiterhin auf eine langfristig-gesicherte Einspeisung des Schwestersenders The Biography Channel geeinigt. Der Sender kann im Rahmen des Programmpakets Premium Extra für fünf Euro pro Monat hinzu gebucht werden. Um History HD ab dem 26. August in den Programmlisten zu finden, müssen Kunden von Kabel Deutschland einen Sendersuchlauf an ihrem Empfangsgerät durchführen.

    Im September will History unter anderem mit der deutschen Eigenproduktion "Die Legion – Deutscher Krieg in Vietnam" punkten. Auch der vom ZDF produzierte Dreiteiler "Unsere Mütter, unsere Väter" soll in Kürze bei History und History HD zu sehen sein.

    Quelle: Digitalfernsehen

    “History HD” ab 26.08. bei Kabel Deutschland

    Ab 26. August 2013 bietet Kabel Deutschland den Sender HISTORY auch in HDTV an. Kunden der Programmpakete Premium HD und Premium Extra empfangen den Sender HISTORY HD ab 26. August automatisch, wenn sie einen Sendersuchlauf durchgeführt haben. Kabel Deutschland und A+E Networks Germany verlängern darüber hinaus langfristig den Vertrag zur Verbreitung des Senders THE BIOGRAPHY CHANNEL (BIO). BIO ist in SD-Qualität im Rahmen des Programmpakets Premium Extra für fünf Euro pro Monat hinzu buchbar.

    Quelle: areadvd
    Ursprünglich wurde dieser Artikel in diesem Thema veröffentlicht: History HD startet noch im August erneut bei Kabel Deutschland -
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    Unitymedia: "Haben an Nutzungsproblemen von Horizon gearbeitet"

    Nach längerer Wartezeit wird Unitymedia die neue Set-Top-Box Horizon am 4. September auf den Markt bringen. DIGITAL FERNSEHEN sprach im Interview mit Daniel Hesselbarth, Director CPE & Product Innovations Unitymedia Kabel BW, über die Funktionen, die zum Start vorhanden sein sollen, den Verzicht auf HbbTV und darüber, was man zum Marktstart in Deutschland besser machen will, als in den Niederlanden und der Schweiz.

    Herr Hesselbarth, Horizon soll als Multimedia-Plattform die Dienste TV, Internet und Telefonie in einem Gerät vereinen. Damit dürfte die Box vor allem für sogenannte Triple-Play-Kunden interessant sein, die alle drei Dienste bei Unitymedia gebucht haben. Werden auch Kunden von Horizon profitieren können, die beispielsweise nur ein TV-Abo bei Unitymedia besitzen?

    Daniel Hesselbarth: Klares Ja. Horizon ist für alle Kundensegmente, die wir haben, gedacht. Das Gerät wird folglich auch an alle Kunden vermarktet und ist dabei für TV-Standalone-Abonnenten ebenso geeignet, wie für Triple-Play-Kunden. Tatsächlich wird Horizon auch für reine TV-Abos in Zukunft unser Fokus-Produkt sein und die Hardware, die wir an unsere Kunden rausgeben. Der Horizon HD Recorder ersetzt zukünftig das bisherige Gerät. Kunden, die in Wohnobjekten leben, in denen kein Rückkanal zur Verfügung steht, können allerdings weiterhin das bisherige Gerät beziehen.

    Selbst Kunden, die ihren Kabelanschluss nur zum Fernsehen nutzen und ihren Breitbandanschluss bei einem anderen Anbieter, wie beispielsweise 1&1 oder der Deutschen Telekom, haben, werden auch die internetbasierten Dienste von Horizon nutzen können. Der Kabelanschluss wird dabei speziell für die Dienste von Horizon mit einem Rückkanal ausgestattet. Wenn der Kunde kein Breitbandpaket bei Unitymedia gebucht hat, wird er jedoch nicht zum Surfen mit PC oder Tablet freigeschaltet sein, sondern auf die Horizon-Online-Dienste beschränkt bleiben. Der Rückkanal ist dabei notwendig, beispielsweise für Video-on-Demand-Dienste und Apps, aber auch für das kartenlose Verschlüsselungssystem der Horizon-Box. Das "Gesamterlebnis Horizon" kann man daher nur mit einem TV- und Internetanschluss von Unitymedia genießen.

    Wird es zum Start am 4. September bezüglich der Netzinfrastruktur noch Einschränkungen geben, was die Nutzbarkeit von Horizon angeht? Oder kann die Set-Top-Box vom Start weg in allen Unitymedia-Netzen verwendet werden?

    Hesselbarth: Zum Start wird Horizon in allen Anschlussgebieten in Nordrhein-Westfalen und Hessen verfügbar sein, sofern der entsprechende Anschluss rückkanalfähig ist. Derzeit gibt es noch sehr kleine Gebiete, die nicht rückkanalfähig ausgebaut sind. Größtenteils aufgrund der geschlossenen Verträge mit den jeweiligen Wohnungsbau-Gesellschaften sind wir in einigen wenigen Gegenden nicht in der Lage sind, den Rückkanal anzubieten. In mehr als 97 Prozent unseres Kabelgebietes steht er jedoch bereits zur Verfügung.

    Bereits im Rahmen der IFA-Produktvorschau war Anfang Juli angekündigt worden, dass die Mediatheken der TV-Sender bei Horizon direkt über das Nutzerinterface anwählbar sein sollen. Warum haben Sie sich für diese Lösung entschieden, anstatt auf den bewährten Standard HbbTV zu setzen?

    Hesselbarth: Es ist richtig, dass wir bei der Einbindung der Sendermediatheken nicht auf den HbbTV-Standard setzen. Der Grund dafür ist, dass wir der Überzeugung sind, dass das Fernseherlebnis ein integriertes sein soll. Über HbbTV sind die Mediathekeninhalte immer nur für den jeweils ausgewählten Sender verfügbar. Unser Ziel ist es jedoch, alle für den Kunden zugänglichen Inhalte auf der eigenen Plattform unterzubringen und diese ins Kernuserinterface mit senderübergreifender Suchfunktion einzubinden.
    Zudem ist aus unserer Sicht eine eigene Videothekenlösung geeigneter, um eine höhere Service- und Streaming-Qualität anzubieten. Beispielsweise erfolgt die Auslieferung der ausgewählten On-Demand-Inhalte auf diesem Weg nicht über einen IP-Kanal, sondern über einen klassischen QAM-Kanal, der eine höhere Streaming-Stabilität gewährleistet.

    Zum Start werden allerdings nicht alle Sendermediatheken verfügbar sein. Ausschlaggebend sind vor allem rechtliche Fragen. Hier stehen wir jedoch permanent in Verhandlungen mit den Sendern, um das Angebot nach und nach stetig auszubauen.

    Es ist also nicht geplant, HbbTV nachträglich via Update ebenfalls über Horizon zu ermöglichen?

    Hesselbarth: Wir wissen, dass HbbTV speziell in Deutschland ein wichtiges Thema ist. Natürlich behalten wir deshalb den Markt hier im Auge und verhandeln auch darüber mit den Sendern. Der Fokus liegt jedoch bei Horizon ganz klar auf der integrierten Mediathek. Für den Start war es uns deshalb aus den genannten Gründen wichtig, uns erst einmal auf die Implementierung dieses Systems zu konzentrieren.

    In den Niederlanden sowie in der Schweiz ist Horizon bereits vor einigen Monaten gestartet. Was waren die Hauptgründe, den Start in Deutschland erst rund ein Jahr nach dem Launch in den Niederlanden durchzuführen? Gab es dafür von vornherein eine Roadmap von Liberty Global oder kam die Entscheidung für den späteren Start von Unitymedia Kabel BW selbst?

    Hesselbarth: Es gab tatsächlich eine Roadmap. Von Anfang an war geplant, dass die Einführung in den Ländern gestaffelt durchgeführt werden sollte. Die Gründe für den verzögerten Launch in Deutschland lagen unter anderem in der Notwendigkeit begründet, die Software auf die deutschen Gegebenheiten anzupassen. Der Aufwand dafür stellte sich im Endeffekt als wesentlich größer heraus als wir zunächst gedacht hatten. Eine große Rolle spielen dabei vor allem die Jugendschutzanforderungen, die in keinem anderen europäischen Land so strikt und kleinteilig definiert sind. Auch datenschutzrechtliche Belange mussten berücksichtigt werden. Da das Gerät, anders als ältere Set-Top-Boxen, online ist, müssen auch diese in anderem Maße berücksichtigt werden als in der Vergangenheit.

    Ein dritter wichtiger Punkt waren spezielle Anforderungen von Senderfamilien. Diese reichen von Signalschutz über Vorspulsperren für bestimmte Sender bis hin zu User-Interface-Anpassungen und liegen in Deutschland ebenfalls höher als in den meisten anderen Ländern.

    Nach dem Start von Horizon in den Niederlanden und der Schweiz berichteten einige Nutzer von bestimmten Bugs und Software-Schwächen bei der Bedienung. Kritisiert wurden vor allem Abstürze und die Fernbedienung. Können Sie den deutschen Kunden an dieser Stelle Entwarnung geben, dass ein Großteil der Kinderkrankheiten inzwischen ausgeräumt wurde?

    Hesselbarth: Ja, daran haben wir intensiv gearbeitet. Sowohl Liberty Global als auch uns war bewusst, dass es nach dem Start in den Niederlanden und in der Schweiz verschiedene Nutzungsprobleme mit Horizon gab. Ein ganz wichtiger Punkt war dabei unter anderem die Fernbedienung, die in der ersten Version nicht für alle Navigationsmöglichkeiten von Horizon angepasst war und die dadurch teilweise die Klickpfade unnötig lang gemacht hat. Mit der neuen doppelseitigen Fernbedienung mit Qwertz-Tastatur, die zum Deutschland-Start beiliegen wird, wird die Navigation zum Beispiel deutlich vereinfacht. Nach den Erfahrungen in den Niederlanden und der Schweiz wurde zudem intensiv an der Software gearbeitet, um in Deutschland mit einem Produkt starten zu können, das bereits vom Start weg besser funktioniert.

    War es für die Festlegung eines deutschen Launch-Termins dabei wichtig, dass auch das jetzt in den Niederlanden und der Schweiz veröffentlichte Major-Software-Update H2, mit dem viele der bisherigen Fehler behoben werden sollen, bereits von Anfang an zur Verfügung steht?

    Hesselbarth: Das Software-Update war letztlich die Voraussetzung für den genauen Starttermin. Bereits in den letzten Wochen und Monaten wurde diese neue Software in umfangreichen Feldtests erprobt, um sie den deutschen Kunden zum Start zur Verfügung stellen zu können. Ich kann Ihnen versichern, die neue Software-Version macht einen riesigen Unterschied im Vergleich zu dem, was in den Niederlanden und der Schweiz zum Launch zur Verfügung stand.

    Über die Funktionsvielfalt von Horizon wurde bereits im Vorfeld viel gesprochen. Welche Funktionen und Features sollen denn zum Start bereit stehen?

    Hesselbarth: Natürlich kann man mit Horizon in SD- und HD-Qualität fernsehen. Insgesamt verfügt die Box über sechs Tuner, von denen vier gleichzeitig für Aufnahmen verwendet werden können. Es wird einen klassischen EPG geben, der Bilder zu nahezu jedem Event zeigen soll. Auf Wunsch kann sich der Zuschauer von Horizon Empfehlungen zu Programminhalten geben lassen, die auf einer Analyse seines Nutzungsverhaltens basieren. Wer dies nicht möchte, kann die Funktion deaktivieren. Weiterhin wird es eine Videothek für VoD-Inhalte geben. Diese enthält sowohl Sender- als auch Hollywood-Inhalte. Zum Start werden hier etwa 6500 verschiedene Inhalte bereitstehen. Das Angebot soll jedoch kontinuierlich weiter wachsen.

    Die Möglichkeit zur DLNA-basierten Heimvernetzung wird ebenfalls bereits zum Start funktionieren. Der Horizon-eigene App-Store wird zum Start rund 27 Applikationen umfassen. Dazu kommt dann noch die iOS-Remote-App, mit welcher sich iPhone und iPad als Fernbedienung für die Box oder zum durchblättern des EPG verwenden lassen. Auch das Streaming von linearen Senderinhalten auf die mobilen Endgeräte wird über diese App möglich sein.

    Werden zum Start auch Apps zu externen Video-on-Demand-Plattformen, wie beispielsweise Lovefilm oder Watchever, vorhanden sein?

    Hesselbarth: Zum Launch werden wir diese noch nicht haben. Aber auch das steht auf unserer Roadmap und ist letztlich vor allem eine Frage der Verhandlungen um die jeweiligen Rechte.

    Über das Ausbaupotential von Horizon wurde ebenfalls schon viel gesprochen. Zumindest in der Theorie sollte dank der leistungsfähigen Hardware hier noch einiges möglich sein. Welche Funktionen und Inhalte sollen denn in naher Zukunft noch hinzukommen?

    Hesselbarth: Sie haben das ganz richtig gesagt. Das Ausbaupotential ist in der Tat immens. Teile der Ausbaupläne habe ich ja bereits genannt. Zum einen sollen natürlich die Videotheken-Inhalte stetig wachsen. Auch die Zahl der Apps soll natürlich deutlich erweitert werden. Auch die Bedienung soll noch weiter verbessert werden. Aktuell arbeiten wir vor allem an den Android-Apps.
    Ich bin mir sicher, dass uns hier auch das zu erwartende Kundenfeedback vom deutschen Markt helfen wird, das Produkt weiter zu optimieren. Dabei wollen wir gar nicht ausschließen, dass wir bestimmte Stellen übersehen haben, an denen sich die Usability noch besser ausbauen lässt. Auch das Thema Social Media wird in Zukunft eine größere Rolle spielen.

    Ein Thema, das noch etwas weiter in der Zukunft liegt, jetzt aber bereits intern bei uns diskutiert wird, ist zum Beispiel Smart-Home. So besteht theoretisch die Möglichkeit, Horizon zu einem zentralen Home-Gateway auszubauen, von dem aus sich auch andere Funktionen im Wohnzimmer steuern lassen. Das sind nur einige Dinge, die derzeit bei uns auf dem Zettel stehen.

    Vielen Dank für das Gespräch.

    Quelle: Digitalfernsehen

    Ursprünglich wurde dieser Artikel in diesem Thema veröffentlicht: Unitymedia: Horizon zum Deutschlandstart mit mehr Funktionen
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    Neue TV-Sender bei Kabel Deutschland

    Kabel Deutschland speist ab heute mehrere neue digitale Sender in seine Kabelnetze ein. Ab heute sind in den ausgebauten Netzen die Programme “Joiz”, “Deutsches Musikfernsehen”, die französischen Sender “France 2″ und “tv8″ sowie “History HD” zu empfangen.

    Am 03.09. startet ausserdem “ProSieben MAXX” sowie am 05.09. der “Universal Channel HD”. Während die deutschen SD-Sender unverschlüsselt verbreitet werden, ist für die französischen Sender weiterhin eine Smartcard erforderlich. Zum Empfang der HD-Sender ist entweder ein Vertrag mit “Kabel Premium HD” oder “Kabel Digital Home HD” erforderlich.

    Quelle: areadvd
    Ursprünglich wurde dieser Artikel in diesem Thema veröffentlicht: Neue TV-Sender bei Kabel Deutschland
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  6. #135
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    HDTV: CNN HD und RTL HD-Sender ab September bei Telekom Entertain

    Die Deutsche Telekom erweitert Anfang September ihre HDTV-Sender-Auswahl für “Entertain”-IPTV-Kunden. Diese werden ab dem 5. September im Paket “HD-Start” für 4,95 EUR pro Monat auch die Sender CNN HD, Deluxe Music HD und iMusic HD empfangen können. CNN HD war bislang noch gar nicht in Deutschland empfangbar. Ausserdem werden auch die HDTV-Sender der RTL-Gruppe aufgeschaltet.

    Letztere werden allerdings mit Restriktionen beim Vor/Zurück-Spulen und Timeshift versehen, auf die RTL bei allen seinen HDTV-Sendern besteht. Bei den ProSiebenSat.1 HDTV-Sendern kann die Telekom derzeit noch auf diese Restriktionen verzichten. Bislang sind keine Pläne der Telekom bekannt, auch das teurere HD-Paket für 9,95 EUR im Monat zu erweitern, welches derzeit 14 Sender umfasst.

    Quelle: areadvd
    Ursprünglich wurde dieser Artikel in diesem Thema veröffentlicht: HDTV: CNN HD und RTL HD-Sender ab September bei Telekom Entertain
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    Vodafone schaltet eigene Pay-TV-Pakete ab

    In den IPTV-Netzen von Vodafone bahnen sich große Änderungen an: Die eigenen Pay-TV-Angebote sind aus der Vermarktung geflogen und sollen angeblich zum Ende des Jahres abgeschaltet werden. Sind dies Vorbereitungen zur Übernahme des Kabelnetzbetreibers Kabel Deutschland oder will man keine Dopplungen mit Sky?

    Seit Mitte Juni ist es offiziell, dass der Mobilfunkgigant Vodafone den größten deutschen Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland mit seinen mehr als sieben Millionen angeschlossenen Haushalten für satte 10 Milliarden Euro übernimmt. So erreicht der Anbieter sein Triple von Festnetz, Mobilfunk und Kabel TV. Doch ein solcher Schritt ruft die Kartellbehörden auf den Plan, die den Wettbewerb lieber gestärkt als geschwächt sehen. Eine Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter steht noch aus und die derzeitigen Aktivitäten im IPTV-Bereich von Vodafone lassen auf erste Besänftigungsversuche schließen.

    Seit Anfang August bietet Vodafone den 150 000 Kunden seiner IPTV-Plattform "Vodafone TV" auch die Programme des Pay-TV-Anbieters Sky an. Die eigenen Pay-TV-Pakete vermarktet der Anbieter jedoch seit kurzem nicht mehr über seine Homepage. Kunden, die in diesen Tagen die Homepage des Anbieters besuchen, um sich dort über das TV-Angebot von Vodafone zu erkundigen, finden neben dem Basispaket lediglich verschiedene Pakete des Pay-TV-Anbieters Sky sowie Fremdsprachen-Pakete, die neu gebucht werden können.

    Gegenüber DIGITAL FERNSEHEN erklärte Unternehmenssprecher Dirk Ellenbeck, dass die Pay-TV-Pakete von Vodafone noch zu buchen, derzeit jedoch wegen einer Überarbeitung des Angebots nicht mehr über die Website bestellbar seien. Dem widersprechen jedoch Aussagen mehrerer Vodafone-Kunden, welche die Redaktion in den vergangenen Tagen erreicht haben sowie Aussagen aus dem offiziellen Vodafone-Kundenforum. Demnach wird die Vermarktung der Pay-TV-Pakete gänzlich eingestellt. Lediglich Bestandskunden können die bereits gebuchten Pakete noch bis zum 31. Dezember 2013 sehen.

    Ab Januar 2014 sollen dann die Pay-TV-Pakete von Vodafone komplett durch alle Sky-Pakete abgelöst werden, die auch über Satellit zu empfangen sind - dies entspräche dem kompletten Programmangebot von Sky. Offizielle Aussagen der Pressestelle zur Zukunft des Pay-TV-Angebots über Vodafone TV gibt es hingegen bislang nicht. Von Seiten des Anbieters hieß es lediglich, dass man bezüglich möglicher zukünftiger Paketänderungen derzeit keine Informationen preisgeben könne. Kunden bleibt daher bis auf weiteres wohl nichts anderes übrig, als sich selbst über mögliche Änderungen in der Angebotsstruktur bei der Kundenhotline schlau zu machen.

    Eine Einstellung der eigenen Pay-TV-Pakete könnte für Vodafone zumindest insofern Sinn machen, als dass dafür der benötigte "virtuelle" Platz für die Einspeisung aller Sky-Sender geschaffen werden könnte. Denn Dopplungen zwischen Sendern in den eigenen und den Sky-Angeboten führen eher zum Abo-Frust statt zur Lust aufs TV-Vergnügen.

    Unklarheit besteht vor allem noch darüber, welche Konsequenzen sich aus der KDG-Übernahme für das IP-TV-Angebot von Vodafone ergeben. Statt die eigenen Pakete denen der KDG anzupassen, werden sie nun komplett eingestellt. Dies könnte man als einen Wink nach Brüssel interpretieren, der zeigen soll, dass Vodafone zu Eingeständnissen bereit ist, wenn die Übernahme genehmigt wird. Fraglich ist, wie sich die deutschsprachigen Pay-TV-Pakete der KDG dann entwickeln werden. Denn eine zweigleisige Angebotsstruktur über Kabel-TV und Internet-TV scheint auf den ersten Blick nicht sinnvoll, wenn man Kunden eine einheitliche Angebotspalette bieten möchte.

    Quelle: Digitalfernsehen
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    HD-Offensive bei Entertain: RTL, Deluxe Music, CNN und iMusic

    Für Kunden von Telekom Entertain beginnt der September mit einer HD-Offensive. Zahlreiche neue Sender sollen am 5. September neu zum Angebot hinzukommen. Neben den RTL-Sendern sind mit CNN HD und iMusic HD auch einige besonders interessante Kandidaten unter den Neulingen.

    Die Deutsche Telekom startet den September auf ihrer IPTV-Plattform Entertain mit einer großen HD-Offensive. Wie das Unternehmen über Twitter mitteilte, sollen pünktlich zur IFA am 5. September endlich die HD-Ableger der Mediengruppe RTL über Entertain verfügbar werden. Namentlich werden dies RTL HD, Vox HD, RTL2 HD, Super RTL HD und RTL Nitro HD sein.

    Hoffnungen darauf, RTL würde für eine Einspeisung seiner hochauflösenden bei Entertain auf Restriktionen wie Vorspursperren verzichten, werden allerdings nicht erfüllt. So sollen Vor- und Zurückspulen sowie die zeitversetzte Wiedergabe via Timeshift nicht funktionieren. Vorausgegangen war der Einspeisung der RTL-Sender ein längerer Disput zwischen Mediengruppe und Telekom über den Einsatz der Restriktionen, bei dem der Netzbetreiber nun offenbar nachgegeben hat.

    Zusätzlich zu den RTL-Sendern hält die Deutsche Telekom jedoch noch weitere neue HD-Sender für ihre Zuschauer bereit, die es in sich haben. Neben Deluxe Music HD soll somit auch der bislang nicht in Deutschland verfügbare Kanal CNN HD neu verfügbar werden. Erstmals überhaupt soll eine hochauflösende Version des Musiksenders iMusic auf der Entertain-Plattform starten. Deluxe Music HD, CNN HD und iMusic HD sollen von den Restriktionen, die für die RTL-Sender gelten, nicht betroffen sein.

    Eine gute Nachricht gibt es auch für Sky-Kunden. Der neue Sender Sport1 US HD soll ebenfalls am 5. September über Entertain verfügbar werden.

    Quelle: Digitalfernsehen
    Ursprünglich wurde dieser Artikel in diesem Thema veröffentlicht: HDTV: CNN HD und RTL HD-Sender ab September bei Telekom Entertain
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    Deluxe Music HD startet am Dienstag bei Kabel BW

    Deluxe Music HD wird am Dienstag neu in den Netzen von Kabel BW starten. Der hochauflösende Musikkanal wird dabei als HD-Option für Kabelkunden mit digitalem Anschluss verfügbar sein.

    Nachdem der HD-Musikkanal bereits seit Februar in den Netzen von Unitymedia verfügbar ist, startet der Sender am morgigen Dienstag (3. September) endlich auch im Schwesternetz von Kabel BW. Wie der Kabelanbieter mitteilte, soll der hochauflösende Sender als HD-Option im digitalen Kabelnetz für 4 Euro verfügbar sein. Die Angleichung der Angebote zwischen Unitymedia und Kabel BW schreitet damit weiter voran.

    High View, der Veranstalter von Deluxe Music, kann damit die Verbreitung seines HD-Senders weiter ausbauen. "Deluxe Music ist aktuell der einzige Sender im Free-TV der echtes Musikfernsehen bietet. Auch im Zuschauermarkt kommt das gut an", so der Geschäftsführer Alexander Trauttmansdorff.

    Deluxe Music ist in HD auch über den Satelliten auf der Position Astra 19,2 Grad Ost zu empfangen. Dort befindet sich der Sender im HD-Plus-Paket.

    Quelle: Digitalfernsehen
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    EU gibt Vodafone das OK für Kabel-Deutschland-Deal

    Die Wettbewerbshüter der Europäischen Union haben die Übernahme des Netzbetreibers Kabel Deutschland genehmigt, der britische Mobilfunker Vodafone darf das Geschäft wie angekündigt durchziehen.

    Wie die EU-Kommission in einer Pressemitteilung bekannt gab, hat man in Bezug auf das vergangene Woche angekündigte Geschäft keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken. Bei den damit einhergehenden Analysen der beiden Unternehmen sowie der Marktsituation seien keine relevanten Überschneidungen festgestellt worden.

    Die Aktivitäten ergänzen sich nach Ansicht der Wettbewerbshüter lediglich, eine Kartellsituation ist (auf dem deutschen Markt) deshalb nicht zu befürchten. Die EU erläutert in diesem Zusammenhang, dass Kabel Deutschland vor allem in den Bereichen Kabel-TV, Festnetztelefonie sowie als Internet-Provider auftrete, wogegen Vodafone vor allem im Mobilgeschäft tätig sei.

    Es gebe zwar gewisse Überschneidungen der Geschäftsbereiche (Vodafone hat auch ein begrenztes Festnetz-, ISP- und IPTV-Business), die Auswirkungen für die entsprechenden Märkte seien aber nach dem Vollzug der vorgeschlagenen Transaktion "nicht signifikant", so die EU-Kartellwächter.

    Damit ist die Übernahme also durch, die EU-Kommission hat die kartellrechtliche Überprüfung auch erwartungsgemäß abgesegnet. Das war auch einer der Gründe, warum der lange Zeit ebenfalls an einer Übernahme interessierte Kabelnetzbetreiber Liberty Global als chancenlos galt. Denn das Unternehmen betreibt als Unitymedia Kabel BW Netze in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen, eine Übernahme von Kabel Deutschland, das in allen anderen Bundesländern tätig ist, wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit von der EU abgelehnt worden.

    Die Briten zahlen, das wurde vor gut einer Woche bekannt gegeben, 7,7 Milliarden Euro für Kabel Deutschland und bekommen dadurch 75 Prozent der Anteile. Der deutsche Kabelanbieter soll dabei als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden, für die Kunden ändert sich deshalb also (zunächst) nichts.

    Quelle: Winfuture
    Ursprünglich wurde dieser Artikel in diesem Thema veröffentlicht: Vodafone an Kabel-Deutschland-Übernahme interessiert
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    Unitymedia verprellt Kunden in Nordrhein-Westfalen

    Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia macht sich in Nordrhein-Westfalen bei seinen Kunden derzeit ziemlich unbeliebt. Der Grund: Der Anbieter hat das NDR Fernsehen aus seinem analogen Angebot geworfen. Nun laufen die Beschwerde-Telefone heiß.

    Unitymedia hat bei seinen Kunden aus Nordrhein-Westfalen aktuell keinen Stein im Brett. Im Gegenteil - zahlreiche Abonnenten sind über die getroffenen Entscheidungen ihres Kabelanbieters verärgert. Denn der hat in der vergangenen Woche das NDR Fernsehen aus seinem analogen Netz in NRW geworfen und dafür den neuen Free-TV-Sender ProSieben Maxx neu aufgenommen. Hunderte NDR-Zuschauer zeigten sich nun äußerst empört darüber, dass sie ihre gewohnten Programme nicht mehr sehen können, wie der Norddeutsche Rundfunk am Freitag mitteilte.

    Mehr als 1000 Mails und Anrufe seinen beim NDR in Hamburg eingegangen. Der Tenor war immer gleich: Sie sind verärgert. "Vielen Menschen, die hier anrufen, geht es wie uns: Sie verstehen die Entscheidung ihres Kabelbetreibers nicht", so Friedrich Pfundner, Leiter der Abteilung Allgemeine Dienste im NDR und damit auch Chef der Telefonzentrale. Laut dem NDR seien rund 30 Prozent der Kabelhaushalte in NRW von der Abschaltung im analogen Netz von Unitymedia betroffen. Diesen Zuschauern, die ihr Programm ausschließlich analog über Kabel empfangen, steht das NDR Fernsehen nun nicht mehr zur Verfügung.

    "Wovor wir gewarnt haben, ist eingetreten: Mit der Ausspeisung des beliebtesten Dritten ARD-Programms in Nordrhein-Westfalen nach dem WDR Fernsehen verärgert Unitymedia die eigenen Kunden", bekräftigte auch NDR-Intendant Lutz Marmor. Man würde sich freuen, wenn das Unternehmen seine Entscheidung noch einmal überdenkt.

    Doch das scheint angesichts des nach wie vor tobenden Streits um die Fortzahlung von Einspeisegebühren ziemlich unwahrscheinlich. ARD und ZDF weigern sich seit Anfang des Jahres, weiterhin Entgelte für die Einspeisung ihrer Angebote ins Kabel zu zahlen. Die Netzbetreiber bestehen jedoch auf diesen Zahlungen und wollen diese aktuell vor den Gerichten durchdrücken. Während die digitale Verbreitung über die Must-Carry-Regeln festgeschrieben ist, sind Unitymedia und Co. aber nicht verpflichtet, die öffentlich-rechtlichen Sender auch analog in ihrem Angebot zu halten. Unitymedia hat sich nun dazu entschieden, den öffentlich-rechtlichen Sender durch einen Privaten zu ersetzen.

    Seinen betroffenen Zuschauern rät der NDR unterdessen, über die Anschaffung eines Digitalreceivers nachzudenken. Als weitere Alternativen rät der Rundfunk zudem zu anderen Verbreitungswegen wie Satellit, DVB-T oder auch IPTV.

    Quelle: Digitalfernsehen
    Streit um Geld: Unitymedia schaltet den NDR ab

    Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia sorgt derzeit bei seinen Kunden in Nordrhein-Westfalen für Unmut. Dort wurde die Übertragung des öffentlich-rechtlichen Senders NDR im analogen Kabelnetz gestoppt.

    Hintergrund dessen ist eine Auseinandersetzung des Unternehmens mit den Sendeanstalten um Gebühren für die Durchleitung der Programme. Unitymedia will dafür kassieren, dass die Sender in ihr Netz eingespeist werden. Die Öffentlich-Rechtlichen wollen allerdings nicht zahlen und berufen sich darauf, dass das Unternehmen bereits von seinen Kunden entsprechende Gebühren einnehme und jetzt doppelt abkassieren will.

    Das Hauptprogramm der ARD und ihren Regionalsender WDR darf Unitymedia in Nordrhein-Westfalen nicht aus dem Angebot werfen. Eine Pflicht zur Bereitstellung des NDR besteht allerdings nicht. Dies nutzte der Kabelnetzbetreiber nun als Druckmittel aus. Statt dem Sender aus dem Norden bekommen die Nutzer an der gleichen Stelle nun den Nischensender ProSieben Maxx gezeigt.

    Viele Nutzer sollen mit Verärgerung auf die Umstellung in der vergangenen Woche reagiert haben. Der NDR berichtet von über tausend Anrufen und E-Mails, in denen sich Zuschauer darüber beschwerten, dass sie den Sender nicht mehr empfangen können. "Vielen Menschen, die hier anrufen, geht es wie uns: Sie verstehen die Entscheidung ihres Kabelbetreibers nicht", sagt Friedrich Pfundner, Leiter der Abteilung Allgemeine Dienste im NDR.

    Rund 30 Prozent der Haushalte mit Kabelempfang in dem Bundesland sollen von dem Problem betroffen sein. Bisher schalteten laut der Marktforschung rund 480.000 Zuschauer täglich über analoges Kabel auf den NDR, wovon rund 70 Prozent Kunden bei Unitymedia sein sollen.

    Betroffene haben derzeit im Grunde nur die Chance, auf einen alternativen Verbreitungsweg zuzugreifen. Im digitalen Kabelangebot von Unitymedia bleibt der Sender beispielsweise empfangbar. Alternativ wären Satellit, DVB-T sowie IPTV Optionen. Beim NDR hofft man allerdings noch, dass der Netzbetreiber seine Entscheidung noch einmal überdenkt.

    Quelle: Winfuture

    Ursprünglich wurde dieser Artikel in diesem Thema veröffentlicht: Unitymedia verprellt Kunden in Nordrhein-Westfalen
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